Alzheimer-Demenz

Juli 3rd, 2009

Die Alzheimer-Demenz ist eine Form der Demenzerkrankungen, benannt nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer, der die Krankheit Anfang des 20. Jhd. erforscht hat. Charakteristisch für Alzheimer das Abnehmen des kognitiven Leistungsvermögens, vor allem durch Vergesslichkeit. Die Betroffenen sind meist Menschen höheren Alters, angefangen bei dem 65. Lebensjahr, wobei das Risiko zu erkranken, mit dem Alter steigt. Während bei den 65-Jährigen etwa 2 Prozent betroffen sind, gibt es bei den 85-Jährigen bereits 20 Prozent, die Symptome der Krankheit zeigen. Weltweit sind etwa 30 Millionen Menschen von der Krankheit betroffen, in Deutschland gibt es momentan etwa 700.00 Erkrankte. Wegen dem steigenden Anteil an älterer Bevölkerung, rechnen Wissenschaftler bis zum Jahr 2050 mit 106 Millionen Alzheimer-Erkrankten, weltweit.
Merkmale der Alzheimer-Demenz ist die Abnahme an geistigen Funktionen, wie das Erinnern oder Denken. Aber neben Gedächtnisstörungen und Denkstörungen zeigen sich auch Störungen des Orieintierungs- und Urteilsvermögens. Die Ursache dafür sind langsam absterbende Nervenzellen in der Hirnrinde und in anderen Hirnstrukturen. Folge davon ist die Schrumpfung des Gehirns führt. Durch den Verlust der Nervenzellen werden Übertragungswege, die der Informationsverarbeitung dienen, zerstört und somit der Gedächtnisverlust hergestellt. Diese Behinderungen führen zu Leistungseinschränkungen und erschweren selbst das Alltagsleben. Aus diesem Grund sind Betroffene angewiesen auf permanente individuelle Hilfestellungen, Betreuung und ärztliche Behandlungen. Bei der Erforschung der Krankheit ist die Frage nach den eigentlichen Ursachen für die Krankheit immer noch nicht vollständig geklärt. Man geht aber von einem genetischen Ursprung aus, wobei sich verschiedene Mutationen in den Genen zeigen, die als Auslöser gelten.

Vergleich gesunder Mensch und Alzheimer-Erkrankter
Rechts das Gehirn eines gesunden Menschen und links das eines Alzheimer-Erkrankten.

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